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    "title": "500 Milliarden Euro und eine Hitzewelle sp\u00e4ter: Deutschland muss jetzt liefern",
    "modified_at": "2026-07-06 11:00:03",
    "published_at": "2026-07-06 11:00:00",
    "url": "https://nemetschek.prezly.com/500-milliarden-euro-und-eine-hitzewelle-spater-deutschland-muss-jetzt-liefern",
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    "culture": "de_DE",
    "language": "DE",
    "subtitle": "Marktkommentar von Yves Padrines, CEO der Nemetschek Group, einem weltweit f\u00fchrenden Anbieter von vertikalen Software- und KI\u2011L\u00f6sungen, der die digitale Transformation der AECO\u2011 und Medienbranchen vorantreibt.",
    "slug": "500-milliarden-euro-und-eine-hitzewelle-spater-deutschland-muss-jetzt-liefern",
    "body": "<p style=\"text-align: justify\">W&auml;hrend Deutschland sich gerade von der j&uuml;ngsten Rekord-Hitzewelle erholt, steht gleichzeitig das gr&ouml;&szlig;te Infrastrukturprogramm seit Jahrzehnten in den Startl&ouml;chern. Das ist kein Zufall. Denn die Folgen des Klimawandels machen immer deutlicher, wie dringend Deutschland in moderne Verkehrswege, leistungsf&auml;hige Energienetze und klimaresiliente St&auml;dte investieren muss. Mit dem 500-Milliarden-Euro-Sonderverm&ouml;gen f&uuml;r Infrastruktur und Klimaneutralit&auml;t sind die finanziellen Voraussetzungen daf&uuml;r geschaffen. Jetzt entscheidet sich, ob daraus ein echter Modernisierungsschub wird &ndash; oder ob Deutschland weiterhin an langsamen Planungs- und Umsetzungsprozessen scheitert.</p><p style=\"text-align: justify\"><strong>&bdquo;Die n&auml;chsten Jahre entscheiden dar&uuml;ber, ob das Sonderverm&ouml;gen zum Modernisierungsschub wird &ndash; oder zum n&auml;chsten Beispiel daf&uuml;r, dass Geld allein keine Infrastruktur schafft.&ldquo;</strong></p><p style=\"text-align: justify\">Die aktuelle Hitzewelle zeigt, wie eng Infrastruktur- und Klimapolitik inzwischen miteinander verkn&uuml;pft sind. Wenn Schienen unter Extremtemperaturen leiden, Energienetze an ihre Belastungsgrenzen sto&szlig;en und St&auml;dte L&ouml;sungen gegen zunehmende Hitzebelastung entwickeln m&uuml;ssen, wird klar: Deutschland kann sich bei der Modernisierung seiner Infrastruktur keine verlorenen Jahre mehr leisten.</p><p style=\"text-align: justify\">Doch genau darin liegt die Herausforderung. Zu lange haben Gro&szlig;bauprojekte in Deutschland gezeigt, dass fehlendes Geld oft nicht das eigentliche Problem ist. Entscheidend sind Planung, Koordination und Ausf&uuml;hrung. Verz&ouml;gerungen, mangelnde Transparenz und komplizierte Abstimmungsprozesse sind teuer und ressourcenintensiv. Gleichzeitig zeigen europ&auml;ische Projekte wie der Brenner-Basistunnel, wie wichtig eine durchg&auml;ngige digitale Planung und gemeinsame Datenstandards f&uuml;r den Erfolg komplexer Infrastrukturvorhaben geworden sind. Zudem steht fest: Ohne den intelligenten Einsatz von K&uuml;nstlicher Intelligenz wird die n&auml;chste Stufe dieser digitalen Transformation kaum zu erreichen sein &ndash; KI wird zum Taktgeber, wenn es darum geht, komplexe Infrastrukturprojekte schneller und verl&auml;sslicher auf die Schiene zu bringen.</p><p style=\"text-align: justify\"><strong>&bdquo;Wer Infrastruktur des 21. Jahrhunderts bauen will, muss auch mit den Werkzeugen des 21. Jahrhunderts planen.&ldquo;</strong></p><p style=\"text-align: justify\">Europa steht vor gewaltigen Investitionen in Schiene, Stra&szlig;e, Energie und &ouml;ffentliche Infrastruktur. Gerade weil sich die Auswirkungen extremer Wetterereignisse immer st&auml;rker bemerkbar machen, muss Infrastruktur heute nicht nur leistungsf&auml;hig, sondern auch resilient geplant werden. Deutschland kann es sich deshalb nicht l&auml;nger leisten, milliardenschwere Projekte mit analogen Prozessen und isolierten Datensilos umzusetzen. Es ist ein wichtiges Signal, dass die Bundesregierung an einer Beschleunigung von Vergabe- und Planungsprozessen arbeitet. Denn die gr&ouml;&szlig;te Herausforderung liegt inzwischen nicht mehr in der Finanzierung, sondern in der Umsetzung. Jeder Euro aus dem Sonderverm&ouml;gen, der durch ineffiziente Prozesse, Planungsfehler oder Verz&ouml;gerungen verloren geht, fehlt am Ende f&uuml;r neue Infrastruktur.</p><p style=\"text-align: justify\"><strong>&bdquo;Das Sonderverm&ouml;gen wird nur dann erfolgreich sein, wenn ein relevanter Teil der Mittel auch in moderne digitale Planungs- und Steuerungsprozesse investiert wird. Die Technologien sind vorhanden, auch direkt in Deutschland wie von der Nemetschek Group. Deutschland muss sie jetzt konsequent und fl&auml;chendeckend einsetzen.&ldquo;</strong></p><p style=\"text-align: justify\">Digitale Methoden wie Building Information Modeling (BIM), digitale Zwillinge und offene Datenstandards sind l&auml;ngst keine Zukunftsthemen mehr. Sie sind die Voraussetzung daf&uuml;r, dass Bauherren, Planer, ausf&uuml;hrende Unternehmen und Betreiber auf einer gemeinsamen Datenbasis arbeiten, Risiken fr&uuml;hzeitig erkennen und Projekte schneller, transparenter und wirtschaftlicher realisieren k&ouml;nnen. Mit ihren vertikalen Software- und KI\u2011L&ouml;sungen geh&ouml;rt die Nemetschek Group zu den Unternehmen, die den Weg hin zu einer KI\u2011gest&uuml;tzten Bau- und Infrastrukturplanung ma&szlig;geblich pr&auml;gen.</p><p style=\"text-align: justify\"><strong>&bdquo;Die Infrastruktur, die wir heute bauen, wird die Wettbewerbsf&auml;higkeit Deutschlands f&uuml;r Jahrzehnte pr&auml;gen. Deshalb m&uuml;ssen wir das Sonderverm&ouml;gen nicht nur schnell, sondern vor allem intelligent einsetzen. Digitale Planung, offene Standards und vernetzte Prozesse sind kein Zusatznutzen &ndash; sie sind die Voraussetzung daf&uuml;r, dass gro&szlig;e Infrastrukturprojekte termin- und kostensicher realisiert werden k&ouml;nnen.&ldquo;</strong></p><p style=\"text-align: justify\">Die gute Nachricht: Deutschland verf&uuml;gt &uuml;ber die Ingenieurskunst, die Unternehmen und die Technologien, um diese Herausforderung zu meistern. Jetzt braucht es den politischen und operativen Willen, die Digitalisierung zur tragenden S&auml;ule der Infrastruktur-Offensive zu machen. Denn die aktuelle Hitzewelle erinnert uns daran, worum es eigentlich geht: nicht nur um neue Infrastruktur, sondern um eine Infrastruktur, die den Anforderungen der kommenden Jahrzehnte gewachsen ist.</p><p style=\"text-align: justify\"><strong>&bdquo;Die Technologien sind vorhanden. Das Know-how ist vorhanden. Die Mittel sind vorhanden. Jetzt gibt es keine Ausreden mehr.&ldquo;</strong></p><p>&nbsp;</p><h4 id=\"uber-die-nemetschek-group\" >&Uuml;ber die Nemetschek Group</h4><p style=\"text-align: justify\">Die Nemetschek Group ist ein weltweit f&uuml;hrender Anbieter von Software- und KI\u2011L&ouml;sungen und ein Vorreiter im Bereich Construction AI, der die digitale Transformation der AECO\u2011 und Medienbranchen vorantreibt. Mit tiefgreifender Branchenexpertise und intelligent vernetzten Softwarel&ouml;sungen erm&ouml;glicht der Konzern seinen Kunden, Daten in Echtzeit in Erkenntnisse und fundiertere Entscheidungen umzuwandeln &ndash; &uuml;ber den gesamten Lebenszyklus von Geb&auml;uden und Infrastrukturen hinweg, von der Ideenfindung &uuml;ber Planung, Visualisierung, Bau und Betrieb bis hin zur Renovierung. Die KI-gest&uuml;tzten Technologien und der Einsatz offener Standards f&ouml;rdern Produktivit&auml;t, Zusammenarbeit und Nachhaltigkeit f&uuml;r Architekten, Ingenieure, Bauunternehmer, Betreiber und Kreativschaffende. Weltweit vertrauen mehr als 7 Millionen Anwender auf die kundenzentrierten, KI-L&ouml;sungen der Unternehmensgruppe, die den Menschen in den Mittelpunkt stellen. Gegr&uuml;ndet 1963 von Professor Georg Nemetschek, besch&auml;ftigt die Unternehmensgruppe heute mehr als 4.000 Experten weltweit. Die ISO 27001-Zertifizierung unterstreicht ihr klares Bekenntnis zu Datensicherheit und vertrauensw&uuml;rdiger digitaler Innovation.</p><p style=\"text-align: justify\">Die Nemetschek Group ist seit 1999 im MDAX und TecDAX gelistet und erzielte im Jahr 2025 einen Umsatz von 1,19 Milliarden Euro sowie ein EBITDA von 371,1 Millionen Euro.</p><p style=\"text-align: justify\"><a href=\"https://www.nemetschek.com/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">nemetschek.com</a></p><p>&nbsp;</p><h4 id=\"pressekontakt\" >Pressekontakt</h4><div class=\"release-content-contact\" id=\"contact-402af084-1328-4a27-a55f-392618992a34\">\n    \n    <div class=\"release-content-contact__details\">\n        <strong class=\"release-content-contact__name\">Maria Richtsfeld</strong>\n        <em class=\"release-content-contact__description\">Manager Group Communications</em>\n        <ul class=\"release-content-contact__details-list\"><li class=\"release-content-contact__details-list-item\"><a href=\"mailto:mrichtsfeld@nemetschek.com\"  class=\"release-content-contact__details-list-item-link\" title=\"mrichtsfeld@nemetschek.com\"><svg class=\"icon icon-paper-plane release-content-contact__details-list-item-icon\">\n                <use xlink:href=\"#icon-paper-plane\"></use>\n            </svg>mrichtsfeld@nemetschek.com</a></li></ul>\n    </div>\n</div><div class=\"release-content-contact\" id=\"contact-aaaf052c-bd3c-4d72-8000-7ada55b2b934\">\n    \n    <div class=\"release-content-contact__details\">\n        <strong class=\"release-content-contact__name\">Ulrike Beringer</strong>\n        <em class=\"release-content-contact__description\">Senior Director Group Communications &amp; Corporate Responsibility</em>\n        <ul class=\"release-content-contact__details-list\"><li class=\"release-content-contact__details-list-item\"><a href=\"mailto:uberinger@nemetschek.com\"  class=\"release-content-contact__details-list-item-link\" title=\"uberinger@nemetschek.com\"><svg class=\"icon icon-paper-plane release-content-contact__details-list-item-icon\">\n                <use xlink:href=\"#icon-paper-plane\"></use>\n            </svg>uberinger@nemetschek.com</a></li></ul>\n    </div>\n</div><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>",
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