Nemetschek und Tochterfirma Graphisoft stellen nächste Phase der Design-Intelligence-Strategie auf AIA vor und kündigen Archicad–Autodesk Forma-Connection an

Archicad–Autodesk Forma-Verbindung ermöglicht Planern, Entwurfsdaten sicher in nativen Formaten auszutauschen und vertrauensvoll im gewohnten Archicad-Umfeld zusammenzuarbeiten.

BUDAPEST, 2. Juni 2026 — Graphisoft, Teil der Nemetschek Group und ein führender Entwickler von Building Information Modeling (BIM)-Softwarelösungen für Architektur und interdisziplinäres Design, wird auf der AIA Conference on Architecture & Design in San Diego (11.–12. Juni) die nächste Phase seiner Design-Intelligence-Strategie sowie die Archicad–Autodesk Forma-Connection dem US-Publikum vorstellen.

Wie am 13. Mai bereits angekündigt, bündelt die Nemetschek Group zentrale Komponenten in einer einheitlichen, cloud-nativen Plattform, die den gesamten Prozess von Machbarkeitsstudien über detailliertes BIM bis hin zur Kollaboration über den Gebäudelebenszyklus hinweg abdeckt. Als zentraler Innovationstreiber innerhalb dieser Initiative entwickelt Graphisoft weiterhin intuitive, datengetriebene Design-Erlebnisse für Architekten und Ingenieure.

Förderung offener Zusammenarbeit im gesamten AEC-Ökosystem

Studien zeigen, dass mehr als 92% der Bauprojekte erhebliche Verzögerungen und Budgetabweichungen aufweisen, was weltweit zu jährlichen Verlusten von 2,1 Billionen US-Dollar (1,8 Billionen Euro) führt.

Um Hindernisse und Kostenüberschreitungen zu vermeiden, die durch fehlerhafte Übergaben, mangelnde Abstimmung und Kommunikationsprobleme in AEC-Projekten entstehen, hat Graphisoft eine konzernweite Initiative der Nemetschek Group angekündigt. Diese soll als offene Kollaborationsschicht innerhalb des Nemetschek-Design-Ökosystems entwickelt werden. Ziel ist es, Modelle, Dokumente, Aufgaben und Entscheidungen teamübergreifend synchron zu halten – sowohl innerhalb der Graphisoft-Lösungen als auch im gesamten Nemetschek Portfolio – und gleichzeitig die Zusammenarbeit zu vereinfachen. Unterstützt werden gängige Branchenformate wie IFC, BCF, PDF, DWG und RVT.

„Der gesamten AEC-Branche fehlte bislang eine offene Kollaborationsebene – und genau das bieten wir jetzt als vertrauenswürdige und zugängliche Alternative“, sagte Sylwester Pawluk, VP Product Management – Collaboration, Graphisoft und Nemetschek Group. „Unsere Lösung wird eine browserbasierte, multidisziplinäre Kollaborationsumgebung bieten, die Architekten, Ingenieure, Bauunternehmen, Eigentümer und Betreiber in einer gemeinsamen „Single Source of Truth“ zusammenführt.“

Vorschau auf KI-gestützte Designfunktionen

Ebenfalls in Entwicklung ist eine webbasierte Design-Intelligence-Plattform der nächsten Generation, die KI und integrierte Simulationen nutzt, um Teams bei besseren Entscheidungen im Entwurfsprozess zu unterstützen. Nutzer können in Sekunden Hunderte von Varianten zu Kubatur, Layout und Performance analysieren und im Hinblick auf Projektziele und Rahmenbedingungen optimieren. Gleichzeitig bleiben alle Stakeholder in einer gemeinsamen, browserbasierten Arbeitsumgebung abgestimmt – ganz ohne BIM-Expertise. Die von Graphisoft entwickelte und innerhalb der Nemetschek Group skalierte Lösung soll im Oktober im Early Access verfügbar sein.

Vorstellung der Archicad–Autodesk Forma-Connection

Als Teil der übergeordneten Open-Collaboration-Strategie der Nemetschek Group und verfügbar in einem kommenden Archicad-Update wurde die Archicad–Autodesk Forma-Connection entwickelt, um Reibungsverluste zu reduzieren, die viele Nutzer bei Projekten mit Autodesk-Forma-Workflows erleben. Manuelle Workarounds verlangsamen Prozesse, führen zu Frustration und erhöhen Projektrisiken.

Das neue integrierte Archicad-Add-on ermöglicht es, Entwurfsmodelle, Dokumente und Projektinformationen direkt aus Archicad in das Autodesk Forma Data Management in nativen Formaten zu übertragen. So können Teams in ihrer bevorzugten Designumgebung arbeiten und gleichzeitig an Forma-basierten Kollaborationsprozessen teilnehmen.

„Die Archicad–Autodesk Forma-Connection unterstreicht das klare Bekenntnis der Nemetschek Group und von Graphisoft zu offener Zusammenarbeit und Wahlfreiheit für Kunden“, sagte Márton Kiss, Chief Product Officer, Graphisoft. „Die Integration ermöglicht es Unternehmen, plattformübergreifend nahtlos zu arbeiten und dennoch in ihrer bevorzugten Designumgebung zu bleiben.“ Zu den wichtigsten Vorteilen gehören:

  • Reduzierte Reibungsverluste zwischen Plattformen
  • Nahtlosere multidisziplinäre Zusammenarbeit
  • Nativer und sicherer Austausch von Projektinformationen

Beschleunigung von KI im AEC-Sektor

Graphisofts umfassendes KI-Portfolio, einschließlich AI Assistant, AI Visualizer sowie weiterer Dienste auf einer gemeinsamen Plattform, entwickelt sich kontinuierlich als zentrale Säule der Design-Intelligence-Strategie weiter.

Für das aktuelle Jahr planen die Nemetschek Group und Graphisoft eine weitere Ausweitung dieser KI-Angebote sowie ein abgestimmtes Update ihres Produktökosystems Anfang Oktober. Dieses basiert auf Archicad, BIMx, BIMcloud, MEP Designer und DDScad und ermöglicht nahtlose, offene und datengetriebene Workflows – von der frühen Machbarkeitsphase bis hin zu detailliertem BIM und darüber hinaus.

Weitere Informationen finden Sie unter graphisoft.com.

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